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Zwei offene Stellen bei jugend.gr
jugend.gr verstärkt das Engagement für die Kinder- und Jugendförderung in Graubünden und bringt mit neuen, innovativen Projekten wichtige Themen voran. Für die Weiterentwicklung der Angebote sucht jugend.gr per sofort oder nach Vereinbarung zwei engagierte Persönlichkeiten.
Projektleitung 60–80 % – Jugendarbeit im digitalen Raum & Partizipation
Du leitest ein Pilotprojekt zur aufsuchenden Jugendarbeit im digitalen Raum und koordinierst die Kinder- und Jugendpartizipation im Kanton Graubünden.
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Projektleitung 50 % – Psychische Gesundheit
Du übernimmst die Leitung des Projekts «und du so?» und setzt dich gemeinsam mit Partnerorganisationen für die psychische Gesundheit und Lebenskompetenzen von Jugendlichen ein.
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Fühlst du dich angesprochen? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung per E-Mail an unsere Vorstandspräsidentin Caroline Morand.
Nähere Auskünfte erhältst du bei Walter Bstieler (Vorstandsmitglied, 079 459 49 62) oder Wiebke Schwing (Fachstellenleiterin, 076 509 45 54, abwesend vom 21.8.-13.9.2026).
Vernehmlassung zum neuen Kinder- und Jugendgesetz Graubünden
Am 13. August 2026 hat die Bündner Regierung den Entwurf für ein Kinder- und Jugendgesetz (KJGG) in die Vernehmlassung geschickt. Das Gesetz soll erstmals eine umfassende rechtliche Grundlage für die ausserschulische Förderung, die Partizipation sowie Teile des Kinder- und Jugendschutzes schaffen.
Mit dem KJGG sollen unter anderem Angebote und Projekte von privaten Organisationen unterstützt und Gemeinden beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Massnahmen für junge Menschen bis 25 Jahre gefördert werden. Gleichzeitig wird festgelegt, welchen Stellenwert Partizipation und ausserschulische Förderung künftig haben.
Als Dachverband mit dutzenden Gemeinden, Vereinen und Jugendverbänden als Mitglieder verfolgt jugend.gr seit seiner Gründung 2005 das Ziel, in allen Regionen Graubündens Angebote der Kinder- und Jugendförderung und -partizipation zu schaffen. Das KJGG würde diese Arbeit gesetzlich absichern. Diese Grundlage ist das Fundament, das jugend.gr für ein langfristiges Engagement braucht.
Es ist entscheidend, dass die Erfahrungen und Anliegen der Praxis in die Vernehmlassung einfliessen. Damit das KJGG den Bedürfnissen junger Menschen entspricht, braucht es die Perspektive von jungen Menschen und den Personen, die im Feld der Kinder- und Jugendförderung tätig sind.
Neben Gemeinden, Kirchen und privaten Jugendorganisationen ruft jugend.gr insbesondere Jugendarbeitende der OKJA, Jugendverbände und Akteur:innen der Kinder- und Jugendpartizipation aus Graubünden auf, sich an der Vernehmlassung zu beteiligen.
Der Gesetzesentwurf und alle Unterlagen zur Vernehmlassungen finden sich hier. Die Stellungnahme kann neu auch digital eingereicht werden. Die Vernehmlassung endet am 13. November.
Rückblick Transnationaler Fachaustausch mit Südtiroler Jugendarbeitenden
Am Montag, 18. Mai 2026 fand in Chur ein transnationaler Fachaustausch mit 28 Jugendarbeitenden aus dem Südtirol und Graubünden statt. Der Austausch wurde im Rahmen einer Bildungsreise der Südtiroler Delegation in die Schweiz vom Bildungshaus Jukas und jugend.gr organisiert.
Die Jugendarbeitenden gingen der Frage nach, wie Extremismusprävention und Demokratiebildung in der Offenen Jugendarbeit umgesetzt wird. An den Thementische mit Best Practice Beispielen aus den kommunalen Fachstellen des Südtirols und Graubündens wurde lebhaft diskutiert. Vorgestellt wurden der Kindergemeinderat Eppan sowie die Südtiroler Projekte «Demokratiecamp» und «Demokratiepilot:innen». Auch Bündner Projekte wie die Partizipation in der Jugendarbeit Albula und Parc Ela sowie die Jugendkommission Safiental wurden präsentiert.
In den Gesprächen wurden die Gemeinsamkeiten auf der fachlichen Ebene schnell sichtbar. Unterschiede zeigten sich vor allem in den politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Am Ende nahmen die Teilnehmenden und Organisatorinnen neue Impulse, Kontakte und das Bewusstsein mit, dass Jugendarbeit als Ort gelebter Demokratie wirksam ist. jugend.gr steht auch in Zukunft im Austausch mit dem Bildungshaus Jukas sowie dem Südtiroler Dachverband netz.

Rückblick Voila-Kurs 2026
Am 31. Januar 2026 haben 11 Leitende aus Battasendas – Pfadi Graubünden, Jubla Graubünden, Cevi Ostschweiz und BESJ Graubünden am Ausbildungstag von Voila Graubünden teilgenommen.
Im Fokus stand die praxisnahe Auseinandersetzung mit den Voila-Themen – einem festen Bestandteil des jährlichen Ausbildungstags. Verbandsübergreifend und im direkten Austausch entstanden konkrete Ideen, wie Gesundheitsförderung im Jugendverbandsalltag wirksam umgesetzt werden kann.
Voila Graubünden ist das Programm zur Gesundheitsförderung von jugend.gr in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Graubünden. Ziel des Programms ist es, Jugendliche in ihrer physischen und psychischen Gesundheit zu stärken und praxisnahe Angebote in den Verbänden zu fördern.

Prävention von Grenzverletzungen in der OKJA: Jetzt am nationalen Projekt teilnehmen!
Ab dem Sommer 2026 startet der nationale Dachverband der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ) mit jugend.gr und vier weiteren Kantonalverbänden ein nationales Projekt zur Prävention von Grenzverletzungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, Fachstellen in der ganzen Schweiz dabei zu unterstützen, sichere Strukturen, klare Haltungen und praxistaugliche Schutzkonzepte, insbesondere im Bereich der sexualisierten Gewalt, nachhaltig zu verankern.
In diesem dreijährigen Pilotprojekt werden Standards, Leitfäden, Weiterbildungen sowie Unterstützungsinstrumente erarbeitet, überprüft und weiterentwickelt, die auf die lokalen Begebenheiten der kommunalen und regionalen Fachstellen abgestimmt sind. Das Projekt wird durch den DOJ, der Fachstelle Limita zur Prävention sexueller Ausbeutung und jugend.gr fachlich begleitet.
Für die Umsetzung in Graubünden ist die Teilnahme von mindestens fünf Fachstellen vorgesehen. Neben personellen Ressourcen braucht es keinen zusätzlichen finanziellen Aufwand. Interessierte Fachpersonen und Entscheidungsträger:innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind eingeladen, sich bei jugend.gr zu melden.
20 Jahre jugend.gr – der Jahresbericht 2025
Der Jahresbericht 2025 von jugend.gr ist da. Im Jubiläumsjahr «20 Jahre jugend.gr» blickt der Verband zurück auf ein bewegtes Jahr. Jahresbericht 2025